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 Griechische Mythologie
 
 

Kureten

Es lassen sich mehrere Gruppen von Kureten ausmachen:

Drei Kureten hüten den jungen Zeus, als dieser von seiner Mutter Rheia bzw. seiner Amme Adamantaea auf Kreta versteckt wurde, damit sein Vater, der Titan Kronos, ihn nicht fresse, wie er es sonst mit seinen Kindern zu machen pflegte.
Diese hatte Rheia aus Phrygien kommen lassen, damit sie mit dem Lärmen ihres Waffentanzes das Wimmern des Säuglings übertönten. Sie zogen den Zeus auch auf, bis der herangewachsen war, um seinen Vater zu stürzen und unterrichteten ihn in Wissenschaften und Künsten.

Das alles hatten die Kureten in ihrer Heimat erlernt oder erfunden, wo sie naturnah und einträchtig dahinlebten und als Flötenspieler wirkten.

Diese Kureten gelten als Nachkommen der alten titanischen Götter und und werden als ihre Priester mit verschiedenen Kulten in Verbindung gebracht, etwa der Hekate, den Korybanten der Kybele oder dem Dionysoskult sowie der Rheia selbst.
In ihrer Funktion seien sie den persischen Magi und den keltischen Druiden vergleichbar.

Ihre Nachkommen sollen den bei Homer erwähnten Abanten einerlei sein, die unter Führung Elphenors, einem Sohn des Chalkodon, auf Seiten der Griechen in die Schlacht um Troja ziehen. Diese besonders geschickt den Speer gebrauchenden Krieger wohnen in Euböa und werden mit besonders frisiertem „rückwärts fliegendem Haupthaar” geschildert, er macht sie zu Nachkommen des Ares (Homer, Illias 2.536-2.544).

Ihr Ende sollen die Kureten durch Zeus gefunden, als sie den Epaphus versteckt hielten. Trotz der früheren Wohltaten vertilgte sie Zeus mit seinem Blitz.
Genau umgekehrt sollen aber auch die Kureten den Zeus nach dessen Tod begraben haben.