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| Griechische Mythologie | |
(auch Masses) Ein Satyr (oder Silen) und Fluß, der bei HERODOT genannt ist (7.26).
Marsyas fand die Flöte der Athene, die von der Göttin weggeworfen worden war, weil das Blasen des Instruments unschön ihr Gesicht verformte. Marsyas hingegen war begeistert, übte und spielt immerzu und war schließlich so von seinem Können überzeugt, daß er den Gott Apollo zum musikalischen Wettstreit herausforderte.
Der war auf ihn gestoßen, als Marsyas in Begleitung der rasenden, unablässig jaulenden und die Trommeln schlagenden Kybele durch Phrygien zog.
Im Wettstreit unterlag der Satyr dem Apollo. Weil vereinbart war, der Sieger könne nach Belieben über den Unterlegenen verfügen, fesselte Apollon den Unglücklichen und zog Marsyas bei lebendigem Leibe die Haut ab. Aus Blut und Tränen des Gemarterten und ihn beweinender Nymphen entsprang der Fluß Marsyas (siehe OVID, Metamorphosen 6.391 ff).