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| Griechische Mythologie | |
Die griechische Mythologie kenn mehrere Gestalten namens Menoitios:
Einer ist der Sohn des Titanen Japetos und der Okeanine Klymene, seine Brüder sind Atlas, Epimetheus und Prometheus. (HESIOD. Theogonie 507-512)
Als seine Mutter wird auch die Asia genannt, er soll auch Bruder dieser und des Japetos gewesen sein. Es gibt über die Abstammung der Titanen allerlei Ansichten.
Wegen seiner unbändigen Kühnheit und Vermessenheit betrachtete Zeus ihn als Frevler und traf ihn mit rauchendem Blitz, ehe er ihn in den Erebos warf. (Theogonie 514-516)
Dieses Schicksal soll bereits sein Name andeuten. Menoitios bedeute der, den der oitos erwartet, wobei unter oitos das tödliche Verhängnis zu verstehen sei (KERENYI, 42).
Ein anderer Menoitius war der Sohn des Ceuthronymus und in der Unterwelt Kuhirte des Pluto. Als Herakles in den Tartaros hinabgestiegen war, um den Kerberos zu entführen und bei der Gelegenheit eine der Kühe des Pluto schlachtete, wollte Menoitius ihn daran hindern, doch würgte ihn der Heros derart, daß dem Menoitius alle Rippen im Leib zerbrachen. Fast hätte ihn Herakles völlig zerschmettert, wenn nicht Persephone um sein Leben gebeten hätte.
Noch ein dritter Menoitius war einer der Teilnehmer an der Argonautenfahrt.