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Panathenäen

Am Geburtstag der Stadtgöttin Athene, dem 28. Hekatombaion (Juli/August) begann alljährlich in Athen ein viertägiges Fest mit Opfern, Umzügen und Spielen, das der Legende nach von Theseus oder von Erichthonios begründet wurde. Jeweils im 4. Jahr wurden diese Feierlichkeiten besonders prächtig ausgestaltet.

Die Feiern gipfelten in einem Umzug zur Akropolis. Dort brachte man der Athene ein neues peplos dar. Dieses bestickte Kleid führte, an einen Schiffsmast gehängt, die Prozession an, gefolgt von den Weberinnen des Kleides (ergastinai) und Mädchen (Kanephoren), welche die Geräte zum Opfer mit sich führten. Die Jugend führte die Opfertiere und ihnen allen schlossen sich die Bürger Athens und der Reiternachwuchs an.