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| Griechische Mythologie | |
(gr. Nacht, Finsternis) Die griechische Göttin der Nacht und ihre Personifikation. (BELLINGER, 353)
Nyx ist Tochter des Chaos und Schwester des Erebos. Von dem ist sie Mutter der Himmelshelle Aither und des Tages Hemere. (HESIOD, Theogonie, 123-126)
Weiterhin gebar die Nacht — ohne fremdes Zutun — das schreckliche Verhängnis (Moros), das schwarze Verderben und den Tod (Thanatos), gebar auch den Schlaf (Hypnos) und brachte die Sippe der Träume hervor. Zudem schuf sie den Momos (Tadel), die Oizys (Not) und die Hesperiden, welche jenseits des Okeanos die goldenen Äpfel hüten. Und sie gebar die Moiren und die Keren, endlich die Nemesis (Vergeltung), die List und Liebe, das Alter und die Eris (Streit). (Theogonie, 211-232)
Mit dem Erebos gilt die Nacht auch als Mutter der Styx und eines Epaphos.
Die Nyx wird mit einem schwarzen Kleid, übersät mit Sternen, vorgestellt, also ganz der nächtliche Himmel. Andere Darstellungen zeigen sie als Frau mit ihren beiden Söhnen Thanatos und Hypnos.
Siehe auch Daemogorgon.