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 Griechische Mythologie
 
 

Paieon

(von gr. „heilen”; lat. Paeon) Ein griechischer Heiler und Namensgeber der Päonie (Pfingstrose, Paeonia).

Paieon war ein Schüler des heilkundigen Asklepios. Mit den Wurzeln der Pfingstrose heilte er den Hades, als der vom Heros Herakles verwundet worden war.

 

Paieon war auch ein Beiname des Gottes Apollon, der in Oropus als Apollo Paieon verehrt wurde (PAUSANIAS, Attica 34).
Die Lobeshymnen an Apollon nennt man Paianen.

 

Noch ein Paieon ist ein Sohn des Poseidon und der Helle. Der Meergott zeugte ihn mit der Helle, als die von dem fliegenden Widder Chrysomele in den Hellespont herabfiel, auf dem sie und ihr Bruder Phrixos nach Kolchis reiten wollten.

Ein anderer Paieon war einer der drei Söhne des Endymion. Er verließ sein Heimatland und ließ sich am Fluß Axios nieder, wovon die Landschaft Päonien heißt.

Von einem weiteren Paieon stammen die Paioniden von Athen.

 

Quelle: soweit nicht gesondert vermerkt n. HEDERICH, Gründl. mythol. Lex., Sp. 1836f.)