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| Griechische Mythologie | |
(lat. Palladium) Ei9n Schnitzbild und Bild der bewaffneten Schutzgottheit einer Stadt. Dieses Wunderwerk sollte der Stadt, in der es stand, Unversehrtheit sichern. Sein Ursprung ist unklar, ebenso, ob es womöglich mehrere Palladia gegeben habe.
Eines stürzte vom Himmel und blieb aufgerichtet in der Erde stecken und zeigte so dem umherziehenden Ilus an, wo er seine Stadt errichten sollte, das spätere Troja. Als andere Herkunft wird gesagt, Dardanus Mutter habe es den Trojanern gegeben oder der habe es von seiner Gattin Chryse oder von Zeus direkt erhalten. Andere waren von Menschen gefertigt.
Der Apollonpriester Abaris soll es aus den Knochen des Pelops gefertigt haben, es war dann von Diomedes und Odysseus aus Troja geraubt worden.
Oder ein anderer Priester, der Asius hieß und wie der vorgenannte ein berühmter Schwarzkünstler war, hatte es zu einer bestimmten Gestirnskonstellation hergestellt und dem König Tros gegeben.
Jedenfalls soll es ein etwa einen Meter hohes Bild der Pallas gewesen sein.
Über Aeneas soll das Palladium nach Rom gekommen sein bzw. dort zwei Hälften wieder zusammengefügt worden. Es wurde im Tempel der Vesta aufgestellt und durfte von niemandem angesehen werden. Irgendwann wurde das Bild zerstört, wann ist unbekannt.
Ähnlich der antiken Vorstellung einer städtischen Schutzgottheit ist der christliche Glaube an Schutzpatrone, die über die Stadt wachen.