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| Griechische Mythologie | |
Unter diesem Namen sind drei Gestalten des griechischen Altertums bekannt.
Der eine wurde zum Begründer Pelasgias und war Sohn des Zeus und der Niobe oder ein Sohn des Inachos oder er war der Erde entsprossen. Mit der Meliböa, einer Tochter des Okeanos (oder mit der Nymphe Kyllene) wurde Pelasgus Vater des Lykaon.
Er galt auch als Sohn des Arestor und sei von Argolis nach Arkadien gekommen, wo er die Stadt Parrhasia gründete und den Einwohnern die Kultur lehrte. Pelasgus, der auch äußerlich besonders vornehm an Größe, Schönheit und Kraft war, unterrichtete die Menschen im Bau von Hütten, wies ihnen die Buchecker als Nahrung und lehrte sie, sich aus Schweinshäuten Kleider zu nähen. (HEDERICH, Myth. Lex., Sp. 1913).
Ein anderer Pelasgus war Sohn des Triopas. Er errichtete dem Olympier Zeus in Arkadien einen Tempel. Die Göttin Demeter bewirtete er, als sie nach Argos kam und errichtete auch ihr als Demeter Pelasgis in Argolien einen Tempel. Dieser Pelasgus gilt auch als Sohn Agenors und war dann ein König von Argos.
Ein dritter Pelasgus war Sohn des Asopus und der Methone, der Tochter Ladons. Er wird auch Pelagon genannt.