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| Griechische Mythologie | |
(Persephoneia; lat. Proserpina) Eine Unterwelts- und Auferstehungsgöttin der griechischen Mythologie. Wie ihre Mutter Demeter ist sie Göttin des vegetativen Lebens, das im Frühling erwacht und im Herbst abstirbt.
Persephone ist Tochter des Zeus und der Demeter (Theogonie, 912-914)
Ihre Attribute sind Ähre und Granatapfel.
Auch die Zypresse ist Symbol der Persephone (BIEDERMANN, 507).
Der Gott der Unterwelt Hades (bzw. Pluto) entführte die Persephone, mit Einwilligung ihres Vaters Zeus (Theogonie, 914), doch gegen den Willen der Göttin Demeter. Hades machte sie zu seiner Gattin und Herrscherin der Unterwelt. Seitdem verbringt Persephone ein Teil des Jahres bei Hades in der Unterwelt, die übrige Zeit bei ihrer Mutter Demeter in der Oberwelt. So lebt sie wie ein Samenkorn einen Teil des Jahres im Dunkel der Erde und die übrige Zeit im Licht.
Mit dem Zeus ist Persephone die Mutter des Zagreus, dem Dionysos Lyseus der Orphiker.
Zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder bzw. Gatten Iakchos wurde sie in den Eleusinischen Mysterien verehrt. Hier heißt die Persephone Kore.
Die Römer kannten Persephone als Proserpina. Als Herrscherin der Unterwelt ähnelt sie der germanischen Hel.
siehe auch Sospita, ein Beiname der Persephone/Kore, der in Arkadien und Sparta gebraucht wurde.
Quelle:
Soweit nicht gesondert angegeben folgt der Text HEDERICHs Gründl. mythol. Lexikon