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 Griechische Mythologie
 
 

Phaidra

Eine Heroin. Die Tochter des Königs Minos von Kreta und der Pasipaë. Ihre Schwester ist Ariadne.

Ariadne schenkte dem Theseus aus Liebe und gegen Heiratsversprechen ein Wollknäuel, damit der am abgewickelten Faden aus dem Labyrinth herausfindet. Mit ihm verließ sie Kreta, er aber ließ sie auf dem Weg in seine Heimat Athen auf der einsamen Insel Dia (Naxos) allein zurück und heiratete ihre Schwester Phaidra.

Mit ihm ist Phaidra Mutter von Demophon und Akamas. Sie verliebte sich in ihren Stiefsohn Hippolytos, den erwachsenen Sohn des Theseus und der Antiope. Der wies sie zurück, weshalb sie, in ihrem Stolz gekränkt, ihn bei Theseus bezichtigte, er habe sie zu verführen versucht. Dafür ist Hippolytos des Todes und Phaidra begeht Selbstmord, indem sie sich erhängt.

In der Tragödie „Hippolytos” des Euripides ist das Schicksal Phaidras großartig beschrieben.

Literaturhinweis
Euripides
Hippolytos
Text. (Lernmaterialien)
 
1991 Aschendorff, Münster
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