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 Griechische Mythologie
 
 

Plejaden

(Pleiades, dt. Pl. a. Pleionen) In der griechischen Mythologie eine Gruppe von sieben Nymphen.

Sie sind die Töchter des Atlas (HESIOD, Werke und Tage, 382) und der Okeanine Pleione. Nach ihrem Vater werden sie auch Atlandiden genannt, auf sie als Stamm-Mütter berufen sich mehrere Völker und Geschlechter.
Als nicht allein schöne, sondern auch weise Wesen, erzogen sie den jungen Dionysos, sogar den Zeus.

Im Einzelnen heißen sie Alkyone (Halcyone), Asterope, Elektra, Kelaino, Maia, Merope und Taygeta.
Ihre Geschwister sind die Hyades und eine Halbschwester von ihnen ist die Kalypso.

Die Plejaden sind die Personifikation des Siebengestirns, eine Gruppe sieben kleiner Sterne im Sternbild Stier. Mitte Mai bis Ende Oktober sind sie am nördlichen Sternhimmel sichtbar. Ihr Aufgang bezeichnete den Anfang und ihr Untergang das Ende der Schiffahrtssaison.
HESIOD erwähnt ihren Auf- bzw. Untergang als Anzeiger des Erntebeginns und des Pflügens (Werke und Tage, 382-385).

Hartnäckig verfolgte der Orion sie und ihre Mutter. Endlich versetzte Zeus sie als Sternhaufen Pleiades (Siebengestirn) an den Himmel, wo die Jagd fortwährt.

Den einzelnen Plejadenstern nennt man Pleione.