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 Griechische Mythologie
 
 

Salmakis

In der griechischen Mythologie eine Quellnymphe, die sich mit dem Hermaphroditos zu einem einzigen zweigeschlechtlichen Wesen verband.

Hermaphroditos war zu einem fünfzehnjährigen, strahlendem Jüngling herangewachsen. Da verschlug es ihn zu einer Quelle, worin die Nymphe Salamakis lebte. Die zog den widerstrebenden Hermaphroditos unwiderstehlich zu sich hinab und verführte ihn zu gemeinsamer Liebeslust. Vor Leidenschaft entbrannt flehte Salamakis die Götter an, ihren Geliebten nimmer zu müssen. Sie wurde erhört und beide verschmolzen zu einem einzigen, doppelgeschlechtlichen Wesen.

Fortan wurde jeder Mann, der in der Quelle Salamakis badete, halb zu einem Mann, halb zu einer Frau — dieses war der Wunsch des Hermaphroditos an seine Eltern Hermes und Aphrodite gewesen.