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 Griechen - Literatur
 
 

Sappho

Sappho lebte im 7. Jh. v. auf Lesbos. Geboren ist sie als Sproß einer reichen adligen Familie in Eresos. Sie mußte wegen Unruhen in ihrem Land nach Sizilien emigrieren, kehrte aber bald zurück und gründete in Mitylene eine Kultgemeinde.

Hier verehrte sie in Gemeinschaft junger Frauen den Apollon und die Musen. Zu diesen Mädchen hatte Sappho tiefe und leidenschaftliche Beziehungen, woher der Begriff lesbisch rührt und diesen widmete sie zahlreiche ihrer Gedichte.

Es heißt, Sappho habe sich von einer Klippe auf Leukas hinab ins Meer gestürzt, als ihre Liebe zu Phaon unerwidert blieb.

Schon im Altertum wurde Sappho als „Zehnte Muse” verehrt.

Bedauerlicherweise ist fast alles von Sapphos Lyrik nur bruchstückhaft erhalten, und das wenige überlieferte Material wurde zunächst von alexandrinischen Gelehrten herausgeben. Das einzige vollständig vorliegende Gedicht ist das an Aphrodite, deren Begleiter Eros sie als bittersüß beschreibt - ein treffender Ausdruck in ihrer an Naturphänomen wie Blumen und Gestirnen orientiereten Dichtung.

 
 
Sappho - Literaturhinweise
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Sappho
Strophen und Verse
Insel, Frankfurt/M.
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Marion Giebel
Sappho
In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.
1995 Rowohlt TB-V., Reinbek
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