Das Schwarze Netz - zum Anfang< zurück
 Griechische Mythologie
 
 

Sieben gegen Theben

Ödipus hinterließ seinen Söhnen das Königreich Theben. Beide sollten fortan abwechselnd jeweils ein Jahr lang Theben regieren. Nach der ersten Amtsperiode konnte man sich aber nicht auf einen Machtwechsel verständigen - Eteokles verharrte auf dem Thron - und Polyneikes emigrierte nach Argos, wo ihn Adrastos freundlich aufnahm.

Nach Argos hatte es auch den Tydeus verschlagen, der auf Betreiben des Adrastos für Polyneikes den Zug der Sieben gegen Theben organisierte.

Bei Versuchen, die Stadt zu erobern, kamen auf allen Seiten zahllose Kämpfer ums Leben, bis man beschloß, Eteokles und Polyneikes sollten ihre Streitigkeit im Zweikampf entscheiden. Dabei brachten die Brüder einander um, die Kämpfe flammten erneut auf und von den sieben Fürsten konnte einzig Adrastos sein Leben retten.

In Theben schwang sich Kreon zum Nachfolger des Eteokles auf und verfügte, alle Leichen sollten unbestattet liegen bleiben, ein ungeheuerlicher Frevel.

Adrastos unternahm zehn Jahre später mit den Epigonen einen erneuten - diesesmal erfolgreichen - Anlauf, die Stadt erobern.