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| Griechische Mythologie | |
So hießen die Sprößlinge der Drachensaat des Kadmos.
Kadmos war einer Kuh gefolgt und hatte in Böotien, wo sie sich niederlegte, dem Orakelspruch des Apollon gemäß hier das spätere Theben gegründet. Er wollte die Kuh nun opfern und schickte einen Knecht aus, das dafür benötigte Wasser zu holen. Als der und einige weitere nicht wiederkehrten, ging Kadmos selbst zu der Quelle, wo er auf einen Drachen stieß, den der Heros aber überwinden konnte.
Die Göttin Athene riet ihm, die Zähne des Drachen in die Erde zu säen und tatsächlich wuchsen gewaffnete Recken empor. Kadmos erschrak über den unerwarteten Feind und griff zu den Waffen, doch rief einer von diesen ihm zu, Kadmos solle sich nicht in ihre Angelegenheiten mischen und erschlug einen seiner Brüder, ihn selbst ein nächster und sofort, bis sie sich fast alle gegenseitig umgebracht hatten (OVID, Metamorphosen III,99-130).
Das Gemetzel endete erst, nachdem ihrem Treiben Athene Einhalt geboten hatten. Immerhin fünf waren am Ende übriggeblieben, Echion, Udäus, Chtonius, Hyperenor und Pelor.
Diese Sparten, insbesondere Echion, der später Gatte von des Kadmos Tochter Agave wurde, bildeten den ersten Adel der jungen Gründung Theben.
Namentlich dem Sparten Pelor ähnelt der wie er erdgeborene Pelorus, einer der Giganten, die Kinder der Erde (Gaia) und des Tartaros waren (Hygin. Praef. p. 4, n. HEDERICH, Sp. 1928.
Ähnlich wie die Sparten erwuchsen auch aus Drachenzähnen, die der Argonautenführer Iason in Kolchis in die Erde gesät hatte, wilde Krieger.