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| Griechische Mythologie | |
-- in Vorbereitung --
Diese Spiele gehören zu den die alte griechische Kultur insgesamt verbindenden Elemente, während örtliche Feiern sehr selbständig ausgestaltet waren, die panhellenischen Spiele hatten umfassende Bedeutung für den gemeingriechischen Volksstamm über die Polis hinaus. Während der Spiele hatte unter diesen Stämmen und Städten ein allgemeiner Friede gewahrt zu werden.
Zum Programm der Wettkämpfe gehörten das Vortragen alter Epen und Oden, die Aufführung und Prämierung der Dichtung, Musik- und athletischem Kampfspiel, das alles verbunden mit Opfern.
Die Spiele zu Olympia in Elis, gestiftet von Herakles, nachdem der als seine siebte Tat den Stier von Kreta gefangen hatte. In Olympia befand sich die gewaltige Statue des Zeus Olympios, eines der sieben Weltwunder.
Es gab in Olympia wenigstens seit dem frühen 1. Jt. religiös motivierte Spiele, seit 776v. fanden die Olympischen Spiele alle vier Jahre statt. Das Fest fiel in den Hochsommer zur Zeit des ersten Vollmondes nach der Sommersonnenwende. Erhalten blieben komplette Siegerlisten und die Olympischen Spiele wurden Taktgeber einer Zeitrechnung.
Den Siegern der bis 472v. einen, seitdem fünf Tage währenden Spiele winkten Kränze von Ölbaumzweigen, zugelassen waren alle freien griechischen Männer. Der erste Tag läutete die Spiele mit Opfern ein, es folgten am zweiten Rennen mit Pferd und Wagen. Am dritten Tag gab es athletische Wettkämpfe der Knaben, am vierten Tag solche der erwachsenen Männer. Den fünften Tag schloßen weitere Opferriten die Spiele ab, die mit einem Gastmahl abgeschlossen wurde.
393n. schaffte Theodosius I. die heidnischen Spiele ab, als das Christentum die weltliche Macht errungen hatte.
Am Orakelort Delphi fanden zu Ehren des Apollon Phythios die Pythischen Wettspiele statt, in früherer Zeit alle acht, ab 582v. in Einklang mit den anderen Panhellenen alle vier Jahre jeweils im 3. Jahr der Olympiade.
Disziplinen waren Drama, Rezitation, Musik, Athletik und Pferderennen.
Der Siegespreis bei den Pythischen Wettspiele war ein Lorbeerkranz.
Diese an der Meerenge von Korinth abgehaltenen Wettspiele zu Ehren begründete der mythische Sisyphos zu Ehren des Meergottes Melikertes-Palaimon, der später in Poseidon aufging. Alle zwei Jahre fanden diese Isthmien statt und 581v. (oder 570v.) wurden sie panhellenisch.
Der Siegespreis bei diesen sportlich orientierten und besonders bei den Athenern beliebten Spielen war ein Kranz aus wildem Sellerie. Die Athener schätzten besonders eine abweichende Gründungssage, dergemäß ihr eigener Gründer Theseus die Spiele gestiftet habe.
-- in Vorber. --