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| Griechische Mythologie | |
Diese schreckliche Vögel, sie gelten als Töchter eines Stymphalos, waren von der Größe eines Kranichs, hatten eiserne Klauen und Schnäbel und die Fähigkeit, ihre Federn wie Pfeile zu verschießen, womit sie Jagd auf Tiere und Menschen machten. Mühelos konnten sie mit ihren Schnäbeln Panzer durchbrechen, doch konnte man sie fangen, indem man sie in eine bestimmte Rinde, vielleicht Kork, hacken ließ, so daß sie darin stecken blieben.
Die Argonauten begegneten ihnen auf ihrer Fahrt und hatten ihnen Blutzoll zu entrichten, als einer dieser Vögel eine Feder auf Oileus fallen läßt, die ihm in der Schulter stecken blieb. Doch konnten sie von den Argonauten letzlich vertrieben werden, als sie den Rat des Phineus befolgten, sie durch Lärmen zu verscheuchen.
Die Stymphaliden waren sehr zahlreich in Arkadien und Eurystheus machte ihre Beseitigung dem Herakles zur Aufgabe. Der ging mit einer ihm von Hephaistos gefertigten Klapper entgegen, mit der er sie damit auftrieb und mit Pfeil und Bogen abschoß oder verscheuchte.