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| Griechische Mythologie | |
(griech. die entscheidet) Eine Meernymphe, die wohl die bekanntesten der Nereides ist. Diese sind Töchter des Gottes Nereus und der Okeanine Doris und damit Nachkommen der Titanen Okeanos und Thetys.
Bei Thetis und Eurynome verweilte neun Jahre der neugeborene Gott Hephaistos, nachdem ihn Zeus aus dem Olymp geworfen hatte (HOMER, Illias 18.395ff.).
Um Thetis wetteiferten, von Eros entflammt, Zeus und Poseidon. Zurück hielt sie jedoch eine Weissagung der Themis, dernach die Thetis einen Sohn gebären werde, der mächtiger würde als des möglichen Vaters Blitz oder Dreizack (PINDAR, Isthm. VIII,27-35). Dieses findet sich auch bei AISCHYLOS klagt (Gefesselter Prometheus, 921-924).
Thetis ist sonst Gattin des Peleus und von ihm Mutter des Achilleus. Der Thetis eigentlicher Name soll Philomela gewesen sein, Thetis ist dann vielleicht der Titel einer Priesterin (der Tethys).
Bei der Brautwerbung hatte Peleus schwer zu kämpfen, weil Thetis sich in verschiedenster Gestalt, als Wind, Sturm oder Löwe, seiner zu erwehren suchte.
Zum Skandal kam es auf ihrer Hochzeit. Alle olympischen Götter bis auf die Eris waren anwesend, da überreichte Paris der Aphrodite den von jener geworfenen Apfel und es kommt zum trojanischen Krieg.
Ihren Sohn Achilleus machte die Thetis unsterblich. Nur an der Ferse war er verwundbar, an der Stelle, an der ihn seine Mutter festgehalten hatte. Thetis wußte, daß ihm das im Krieg zum Verhängnis würde und suchte darum ihren Sohn unter den Töchtern des Lykomedes zu verstecken. Das mißlang und Achilleus zog nach Troja. Hier versorgte Thetis ihn mit neuen Waffen, die Hephaistos gefertigt hatte. Achilleus fiel dennoch wie prohezeit.
Noch weitere sieben Söhne suchte sie durch Feuer unverwundbar machen. Das mißriet ihr aber gänzlich, da sie alle verbrannten. Bei dem Versuch überraschte sie Peleus, ihr Gatte. Thetis verließ ihn daraufhin und kehrte zu ihrem Vater ins Meer zurück.