| < zurück | |
| Griechische Mythologie | |
(griech. der vom Berge Kommende; Zephir). In der griechischen Mythologie der Gott des Westwindes.
Zephyros, der den Himmel reinfegt, ist der Sohn des Gestirngottes Astraios und der Eos. Seine Brüder sind Boreas und Notos (HESIOD, Theogonie, 377-382), nach anderen auch Euros
Als warmer und feuchter Wind bringt Zephyros den Frühling, es heißt, sein bloßer Hauch habe Frauen und weibliche Tiere schwängern können (vgl. Boreas, der Stuten schwängern sollte).
Zephyros ist mit der Harpyie Podarge Vater der schnellen Pferde des Achilleus, Xanthos und Balios. Verschiedentlich wird Zephyros als Gatte der Iris gesehen. Aus Eifersucht tötete er den Hyakinthos, indem er einen von Apollon geworfenen Diskus ablenkt.
Für den Eros hob Zephyros die Psyche in seinen Palast.
Zephyros verwandelte die Nymphe Chloris in die römische Frühlingsgöttin Flora.
Auch einer der zahlreichen Hunde des Aktaeon heißt Zephyros Diese zerrissenihren Herrn, als der in einen Hirsch verwandelt war.
| Quellen & Literaturhinweise |