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   Iranier
 

Ohrmazd

(auch Ormazd oder Ormuzd, gr. Oromazes) In altiranischer Mythologie ist Ohrmazd der Gott, der die Welt geschaffen hat. Er herrscht über das Licht und alles Gute.

Die ersten 3000 Jahre der Weltperiode nutzte Ohrmazd dazu, reine Wesen zu erschaffen. Danach ließ er auch das Wirken seines Gegenspielers Ahriman zu, der als Prinzip des Bösen und finsteren für die nächsten 9000 Jahre sein ständiger Widersacher ist.

Erst gegen Ende der insgesamt 12000 Jahre, zu Frasho-kereti, wird Ahriman überwunden und mit ihm alles Böse aus der dann geläuterten Welt verbannt werden.

Dem Ohrmazd waren Stier, Hahn und Hund heilig, ebenso die Zahl Sieben.

Seit etwa dem dritten Jahrhundert wurde Ohrmazd dem Ahura Mazda und dem Spenta Mainyu gleichgesetzt. Zu jener Zeit trugen auch vier iranische Könige den Namen des Gottes.

Perserkönig Dareios I. meinte, er habe alles seine Siege dem Ohrmazd zu verdanken und ließ dieses auf allem entsprechenden Inschriften vermerken.