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   Iranier
 

Thraetaona/Feridun

Thraetaona ist ein iranischer Sonnen- und Feuergott, der den Schlangendämon Azi Dahaka am Berg Demavand fesselte. Er gilt auch als Kriegsgott und der, welcher dem Menschen das Feuer brachte. In dieser Funktion wird er Feridun genannt.

Feridun galt in der iranischen Antike als ein Held, der den bösen König Zohak uberwand. Weil der auch den Dämonen Azi Dahaka verkörperte, kommt es zur Überschneidung der Gestalten des Gottes Thraetaona und des Helden Feridun.

König Zohak war durch die Versuchungen des Angra Mainyu zu einem Ungeheuer geworden und weil ihm im Traum bedeutet wurde, daß ihn ein Held namens Feridun stürzen werde, ließ er alle Kinder töten. Doch der gemeinte überlebte, weil seine Mutter ihn in einem Garten verbarg. Dort säugte den Knaben die Kuh Purmajeh, ehe er in die Gangesebene Hindustan floh.

Herangewachsen beschloss Feridun die Absetzung des Königs. Bei dieser Unternehmung unterstützte ihn ein Engel, der ihm die Geheimnisse der Magie lehrte. Man begab sich zum Hofe Zohaks, wo sich der ständig um seinen Posten besorgte König sogleich rüstete. Als er den Nahmen des Feridun erfuhr stritt er mit dem Schwert wider jenen, doch wurde seine Waffe von dessen Keule zerschlagen.

Jedoch unterließ es Feridun auf Anraten des Engels, den Zohak zu töten, fesselte ihn aber in einer Höhle. Feridun trat nun die Nachfolge des Königs an und hatte die Herrschaft einige Jahrhunderte inne.

Nachkomme des Feridun ist der Minucher.