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(Mezada) Eine natürliche Bergfestung südwestlich des Toten Meeres. Die Anlage liegt zwar nur 49 m über dem Meeresspiegel, doch ragen die Steilwände an die 300 Meter über das tief gelegene Tote Meer empor.
Eine erste Befestigung Masadas ließ Jonathan durchführen, Herodes d. Gr. unternahm um 25 v. Chr. weitere Ausbauten und sorgte für den Bau eines Palastes, mehrerer Vorratshäuser und vor allem einer Wasserversorgung.
Als die Juden 66 n. Chr. gegen die römische Besatzung aufgestanden waren, verschanzten sich hier die Zeloten und hielten Masada bis zum blutigen Ende des jüdischen Krieges.
Der Römer Flavius Silva leitete die zweijährige Belagerung Masadas. Den Römern gelang im Mai 73 ein Einbruch in die Westmauer, woraufhin die Belagerten, etwa 900 an der Zahl, die Festung in Brand setzten und sich allesamt selbst umbrachten. Nur zwei Frauen und fünf Kinder überlebten.
Der in römischen Diensten stehende jüdische Schriftsteller Flavius Josephus erzählt im siebten Buch seines Jüdischen Krieges vom Fall der Festung Masada.
Die Überreste wurden zwischen 1963 und 1965 ausgegraben und die ganze Anlage nationals Denkmal Israels.