| Judentum / Altes Testament | ||
(hebrä.) Ihn nennt die Bibel als König mehrerer Stadtstaaten im Basan, etwa Rabba (5. Mose 3,13), Astarot und Edrei (Joshua 9,10 u. 12,4). Mose besiegt ihn beim Zug der Israeliten nach Kanaan (4. Mose 21,32-35). Sein eisernes Bett soll neun Ellen lang und vier Ellen breit gewesen sein (5. Mose 3,11).
Jüdischem Mythos zufolge gehörte er zu den zahlreichen vorsintflutlichen Riesen. Als einziger von ihnen überlebte Og, weil ihm das Wasser kaum bis zum Knie reichte. Es heißt auch, Noah habe ihn mit auf die Arche genommen. Im Schiff selbst fand der gewaltige zwar keinen Platz, doch konnte er auf dem Dache sitzen.
Als die Flut gewichen war, verliebte sich Og in die Frau des Abraham, Sarah. Daraus erwuchs dauernde Zwietracht zwischen Og und den Israeliten. Als Mose mit seinem Volk aus Ägypten zog, kam es zwischen beider Völker zum Krieg. Beim Angriff auf die Stadt Eidre, Sitz des Riesen, versuchte Og die feindlichen Truppen mit einem geschleuderten Berg zu erschlagen. Doch Jahwe griff ein und sandte das Wurfgeschoß gegen Og zurück. Davon war der abgelenkt und Mose nutzte die Gelegenheit und zerschnitt ihm mit der Axt seine Fuß-Sehnen, worauf der stürzte und starb (vgl. den nordischen Mythos von Thors Kampf gegen Mökkurkalfi).