Das Schwarze Netz - zum Anfangzurück
   Kelten / Rittersage
 

Excalibur

Das wunderbare Schwert des Königs Artus.

Der Zauberer Merlin soll Excalibur geschmiedet haben. Oder dieses unternahmen die Götter, die dafür das Metall einer Sternschnuppe verwendeten. Bei der Romanautorin Marion Zimmer-Bradley heißt es, Viviane habe es dem Christen Artus ausgehändigt, sofern der bereit wäre, Avalon und die alte Religion zu achten (Die Nebel von Avalon).

Artus’ Anspruch auf den Thron wurde entdeckt, als er mit Leichtigkeit ein geheimnisvolles Zauberschwert aus einem Felsen ziehen konnte, was der Kunde nach nur dem rechtmäßigen König gelingen sollte. Dieses Schwert verlor Artus, als er es einmal unrechtmäßig gegen einen Ritter zog und das Schwert umgehend in Stücke brach. Wenig später wurde ihm jedoch am Ufer eines Sees von einer aus dem Wasser tauchenden Hand das Schwert Excalibur gereicht.

Excalibur hatte die Eigenschaft, wie dreißig Fackeln zu strahlen und so die Gegner zu blenden. Überdies schützte es im Kampf vor Blutverlust.

Einmal hatte Artus das Schwert seiner Halbschwester und Widersacherin Morgan Le Fay anvertraut. Die schmiedete heimlich eine Kopie und gab des echte Schwert an ihren Geliebten Accalon, damit der es im Zweikampf gegen Artus führe. Als Accolon allerdings seinem König gegenüberstand, ließ er Excalibur reumütig fallen und ergab sich, Artus erkannte seinerseits die Fälschung.

Nach der verheerenden Schlacht gegen Mordred spürte Artus sein nahendes Ende und er ließ Excalibur ins Wasser zurückwerfen, woraus wiederum eine Hand auftauchte und die Waffe entgegennahm.