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   Kelten - Iren
 

Brigit

(„Erhabene”, „Strahlende”, „Mächtige”) Sie ist eine Muttergöttin der Iren, Schutzgöttin der Kunstschmiede, Dichter und Ärzte, Göttin der Weisheit und der Poesie.

Brigit ist eine der Tuatha Dê Danann. Sie ist Enkelin der Dan, Tochter des Dagda und Halbschwester des Oengus. Ihr Gatte ist Bress.

Zu Ehren der Brigit feierten die Iren das Fest Imbolc. In ihrem Tempel in Kildaere versahen 19 Priesterinnen ihren Dienst. Diese Zahl symbolisiert das Große Jahr der Kelten. Am Ende eines solchen Großen Jahres fällt das solare mit dem lunaren Zyklus zusammen. Diese Periode währt 18,61 Jahre, genau findet eine derartige „Vermählung” von Sonne und Mond alle 56 Jahre statt. Derlei astronomische Berechnungen sollen sich im Steinkreis von Stonehenge nachvollziehen lassen.

Bei den Griechen war der männliche Part bei dieser Zusammenkunft der Apollon, der als Sonnengott von den im Norden angesiedelten Hyperboreern herkam und alle 19 Jahre den Tempel der Mondgöttin besuchte.

Im Zuge der christlichen Missionierung wandelte sich der Kult der Brigit in die Verehrung der Heiligen Brigitta von Kildare.