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   Kelten - Iren
 

Dana

(auch Dan, Danu, Di Ana, Ana, Anu, „die Beständige”) Bei den irischen Kelten ist diese Göttin der Erde und der Fruchtbarkeit die Mutter der Thuata De Danaan („das Volk der Göttin Dana”) Dagda, Dian-Cêcht, Goibniu, Lir, Midir, Nuada und Ogma.

Diese lichten und schönen, dabei verletzlichen Gottheiten herrschten über Irland, ehe sie von den sterblichen Milesiern in die Unterwelt (Anderwelt) verdrängt wurden Zuvor hatten sie ihrerseits die Firbolg und die Fomore abgelöst.

In Irland werden zwei Hügel bei Killarney in Munster Da Chîch Anann („die zwei Brüste der Ana”) genannt.

Dana ist womöglich die keltische Entsprechung der alten griechischen Göttin Danä und der römischen Diana. Als christianisierte Anu gilt St. Anna.

Aus der Verschmelzung der keltischen Di Ana bzw. Anu mit der römischen Diana ging möglicherweise die mittelalterliche Vorstellung von einer Diana als Göttin der Hexen hervor (LECOUTEUX, 22).