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   Kelten - Iren
 

Dian-Cêcht

Bei den keltischen Iren ein heilkundiger Gott. Dian-Cêcht ist als Sohn der Dana einer der Thuata dé Dannan.

Seinen Brüdern konnte Dian-Cêcht mit seiner Heilkunst behilflich sein. Als Midir durch einen Haselstab sein Auge verlor, ersetzte er es ihm. Dem Nuada fertigte Dian-Cêcht in dreimal neun Tagen eine gelenkige Ersatzhand aus Silber an und ersetzte so dessen in der Schlacht von Mag Tuireadh abgeschlagene Rechte.
Dennoch galt Nuada nun als unfähig zur Führung und Bres wurde sein Nachfolger, der allerdings ein unfähiger Herrscher war. So war man erleichtert, als es Miach, dem Sohn des Dian Cêcht gelungen war, Nuada eine echte Hand aus Fleisch und Blut zu verschaffen und er wieder zum König wurde.
Dian Cêcht war aber eifersüchtig auf diese Leistung seines Sohnes und er tötete ihn.

In der Schlacht gefallene Krieger tauchte Dian-Cêcht in seine Quelle des Lebens, die er mit seiner Tochter Airmid hütete, und erweckte sie so zu neuem Leben. Auch der Sohn seines Bruders Lir, der Bardengott Bran, beherrschte diese Kunst.

Dian Cêcht gilt als Vater der Medizin, ihm wird eine Schrift des Brehon Law (Irische Richtergesetze vor 1650) aus dem 6. Jh. über die Medizin zugeschrieben (COTTERELL, 122).