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   Kelten - Iren / Gallier
 

Lugh, Lug

(irisch „der Leuchtende”), Lugus (gall.) Bei den keltischen Iren und Galliern ist Lug Lichtgott und Gott der Künste, des Krieges, der Handwerker und Dichter. Sein Beiname ist Samildânach (irisch: der in vielen Künsten Erfahrene).

.Lug ist Sohn der Ethlinn, der Tochter des Riesen Balor. Aufgezogen hatte ihn seine Amme Tailtiu, die Lug nach ihrem Tod begrub. Einer seiner Nachkommen ist der irische Held Cûchulainn.

In der zweiten Schlacht vom Mag Tured, welche die Tuatha Dê Danann gegen die Fomore schlugen, zielte er mit seiner Schleuder auf das einzige Auge des Riesen Balor, den der Treffer tötete.

Er gilt auch als Sohn des Dagda bzw. dessen Wiedergeburt.

Der Name des Lug ist in einigen Städtenamen erhalten, oft in Verbindung mit dun („befestigter Ort”).
Beispielsweise sind Lyon, London, Laon, Leiden oder Liegnitz solche „Festungen des Lug” (Lug[u]-dunon). Diese Städte soll er selbst gegründet haben.

Auf dem Ludgate Hill soll sich sein Tempel befunden haben. Ein großer Stein, Crom Cruaich, der „blutende Halbmond” oder „Luds Tor” wird als die menstruierende Mondgöttin gedeutet, mit der Lug die Heilige Hochzeit vollzog. In früher Zeit war Lugal der Titel eines Mesopotamischen Königs in seiner Eigenschaft als Gatte der Göttin. (WALKER, 629).

Vgl. als Licht- und Feuergott auch den germanischen Loge.