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   Kelten
 

Manannân

(irisch, walisisch Manawydda) Bei den Iren war Manannân MacLir ein Meergott und Herrscher über die Isle of Man. Als Totengott herrscht er über Tir Tairngire bzw. Mag Mell. Er ist Sohn des Lir, der zu den Tuatha Dê Danann gehört. Manannân galt als wetterkundig.

Ihm, der auf einem selbstsegelndem Boot „Wellenfeger” über die Meere zog, verdankten die Götter ihre Unsterblichkeit, da Manannân sie aus einem ständig gefüllten Kessel speist.
Dieses Motiv ist aus vielen Mythen bekannt. So essen die germanischen Asen von den Äpfeln der Idun, die griechischen Olympier nehmen Nektar und Ambrosia zu sich.

Die Waliser sahen in Manannân, der bei ihnen Manawydda hieß, den Gott der Bauern und der Schuhmacher. Er ist Sohn des Llyr. Sein Bruder ist Brân, seine Gattin ist Rhiannon. Manawydda erbaute aus menschlichen Knochen die Festung Annoeth.

Die Ilse of Man schützte Manannan vor Feinden, indem er sie in Nebel tauchte und so vor den Angreifern verbarg.