| Kelten - Iren | ||
(Maeve) Bei den Iren eine Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin.
Sie sichert die Fruchtbarkeit des Landes, indem sie, die immer einen Mann im Schatten eines anderen hatte, mit dem jeweiligen Thronanwärter die Heilige Hochzeit vollzieht. Erst nach Vermählung mit der Göttin kann der neue König zum rechtmäßigen Herrscher von Connacht werden, vier irischen Königen war sie die Gattin.
Als Medb mit ihren Kriegern gegen Ulster zog gelang es ihr und den ihren, den großen Bullen von Cuailgne zu fangen und den irischen Helden Cuchulainn zu überwinden.
Ihr eigenes Ende fand sie beim Bade. Dabei hatte sie Forbai beobachtet, Sohn des Königs Conchobhar MacNessa, der die Niederlage zu rächen trachtete. Der maß genauestens ihre Enfernung vom Ufer und übte solange das Schießen mit der Schleuder, bis er auf ebendie Entfernung sicher einen Apfel treffen konnte. Dann kehrte er zum Teich zurück, wo er treffsicher die Königin erschoß.