| Kelten | ||
(auch Modred, der Mörder ?) Der Sohn der Morgaine und Neffe des Königs Artus, den er umbrachte.
Artus war vom Zauberer Merlin geweissagt, ein am 1. Mai gezeugter Prinz werde in dereinst ums Leben bringen. Er ließ daher alle in Frage kommenden Kinder, darunter Mordred auf ein Schiff verbringen, damit es auf die See hinaus treibe und die Kinder verschmachteten (vgl. den Kindermord des Herodes).
Mordred entkam aber und gelangte 14jährig an Artus’ Hof, der ihn, während er selbst Krieg führte, vertrauensvoll zum Regenten machte. Mordred nutzte aber die Abwesenheit des Königs zu einem Versuch, nach dessen Thron zu greifen und auch des Königs Gattin Guinevere zu ehelichen.
Als Artus zurückkehrte, kam es in der Schlacht von Camlan (=Camelot) bei Salisbury zu einem Kampf, in dessen Verlauf fast alle Mitglieder der Tafelrunde umkamen, einschließlich des Mordred. Der hatte während des Gemetzels seinem König empfindliche Wunden beigebracht. Drei geheimnisvolle Frauen geleiteten den sterbenden Artus in einem schwarzen Boot nach Avalon.