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   Kelten
 

Nuada

Nuadu, Nuada Airgetlamh („Nuada mit der Silberhand”). Bei den keltischen Iren ein Königsgott. Nuada ist Sohn der Dan und gehört zu den Tuatha Dê Danann. Er ist Urahn des irischen Königgeschlechts. Seine Gattin war Nemain.

In der ersten Schlacht von Mag Tuireadh verlor er seine rechte Hand. Sein Bruder Dian-Cêcht ersetzte sie ihm in dreimal neun Tagen durch eine Hand aus Silber.

Wegen dieser Beeinträchtigung mußte er aber den Königsthron räumen und Bres, halb Tuatha Dê Danann, halb Fomore, trat die wenig glückliche Nachfolge an, ehe dank der Hilfe des Miach, dem Sohn des Dian-Cêcht, Nuada wieder eine Hand aus Fleisch und Blut hatte.

Es kam zur zweiten Schlacht von Mag Tuireadh, nun gegen die von Bres gehetzten Fomoren, und Nuadu fiel im Kampf samt seiner Gattin Nemain gegen deren Anführer, den einäugigen Riesen Balor.

Der irische Nuada soll dem Nudd der Waliser entsprechen.