| Kelten - Iren | ||
Bei den irischen Kelten der Kulturgott und Gott der Barden-Beredsamkeit. Ogma ist als Sohn der Dana und des Dagda einer der Tuatha Dê Danann.
Er brachte den Iren als ihr Erfinder die Og(h)am-Schrift. Dieses System aus Strichen und Punkten wurde wenigstens seit dem vierten Jahrhundert benutzt und gilt als früheste in Irland verwendete Schrift. Mehr als 400 alte Botschaften blieben erhalten, was aber wenig ist im Vergleich zu den in Sagen erwähnten Bibliotheken.
Es heißt, Ogma habe die Oghamschrift erfunden, nachdem er den Flug der Kraniche beobachtet hatte, welche als Hüter des Geheimnisses dieser Schrift galten.
In irischen Mythen ist von einer Heirat Ogmas mit der Etain, Tochter des heilkundigen Dian Cecht, die Rede. Auch soll er in der zweiten Schlacht von Mag Tuireadh den Indech der Fomoren getötet haben. Zum Lohn für diese Tat begehrte Ogma das magische Schwert der Fomoren, das alle mit ihm vollbrachten Taten erzählen konnte.
Als Seelengeleiter war es Aufgabe des Ogma, die Seelen der Verstorbenen in die Anderwelt zu geleiten.
Ogma ähnelt dem gallischen Ogmios und ist wohl mit ihm identisch.
In Klammern das dem Buchstaben zugeordnete Gehölz.
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![]() | Eadha (Pappel) | ||
![]() | Ur (Heidekraut) | ||
![]() | Ohn, Onn | ||
![]() | Ailim, Ailm (Silbertanne) | ||
![]() | Ruis (Holunder) | ||
![]() | Straif, Sraibh (Schwarzdorn) | ||
![]() | NgEtal, nGetal (Ginster) | ||
![]() | Gort (Efeu) | ||
![]() | Muin (Vine) | ||
![]() | Quert, Queirt (Apfel) | ||
![]() | Coll (Hasel) | ||
![]() | Tinne (Stechpalme) | ||
![]() | Duir (Eiche) | ||
![]() | Huathe, Huath (Hagedorn) | ||
![]() ![]() | Nuin, Nion (Esche) | ||
![]() ![]() | Saille, Sail (Weide) | ||
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