| Kelten - Iren | ||
(Volk der Göttin Dan) Bei den Iren ein Geschlecht von Gottheiten und Zivilisationsbringer.
Die Túatha Dé Danann sind Kinder der Göttin Dan. Zu ihnen gehören Dagda, Nuada, Lugh, Ogma, Lir, Midir, Brigit, Goibniu und Dian Cêcht.
Die Túatha Dé Danann ließen sich, getragen von einer Wolke, auf die Erde herab und trachteten als letzte Götterfamilie nach der Herrschaft über Irland.
In den vier Städten des Nordens, Falias, Gorias, Finias und Murias, sollen die Túatha Dé Danann ihre Kunst erlernt haben, mit sich führten sie vier wunderbare Kleinodien, den Stein von Fahl, der den rechtmäßigen König durch Aufschrei anzeigte, das Schwert des Nuada, dessen Hieb stets tödlich war, den Speer (bzw. die Schleuder) des Lugh, mit dem Balor getötet und der Sieg über die Fomoren erfochten werden konnte sowie der Kessel des Dagda, dessen nie versiegender Inhalt jeden sättigte.
Bei Moyrein trafen die Túatha Dé Danann auf die Firbolg. Diese sandten den Streng zu einem Gespräch mit Bres, welcher eine hälftige Teilung anbot. Da das den Firbolg mißfiel, kam es zur Schlacht von Moytura, (nahe Cong, südlich Mayo). In dieser Schlacht verlor Bres sein Leben und Nuada seine Hand, doch siegten die Túatha Dé Danann dank ihrer Magie und überließen den Firbolg Connacht zur Wohnstatt.
Trotz seiner Verdienste konnt Nuada wegen seiner verlorenen Hand nicht König bleiben und ein anderer Bres wurde sein Nachfolger. Der aber war schäbig, so daß Nuada - nun mit wiedergewonnener Hand - abermals König wurde, während Bres zu den Fomoren floh. Mit deren Hilfe wagte er den Angriff, doch in der zweiten Schlacht von Magh Tuireadh siegten die Túatha Dé Danann dank überlegener Magie endgültig über die Fomoren, neuer König der Túatha Dé Danannwurde Lugh.
Dem Lugh folgten in der Herrschaft über Irland die drei Enkel des Dagda. Zu ihrer Zeit landeten die Milesier auf der Insel, besiegten die Túatha Dé Danann und verbannten sie in die Sidhe, die großen Grabhügel, wo Dagda für ihre Unterbringung sorgte. Hier leben sie als Jenseitige weiter.