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 Literaturhinweise - Deutsche
 
 

Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen

Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. 3 Bände in Kassette. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1993. ISBN 3150231914

 

Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen.
Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. 3 Bände in Kassette. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1993. ISBN 3150231914
 
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Die berühmten Märchen der Büder Grimm kommen in dieser anläßlich des 200. Geburtstags der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm 1985 bzw. 1986 erschienenen Jubiläumsausgabe im praktischen Kleinformat, was besonders die beiden ersten Bände zur Reisebegleitung empfiehlt. Diese enthalten die Märchen nach letzter Hand, also durch Wilhelm Grimm abschließend bearbeitet.

Kein Vergleich sind diese Märchen mit neueren Nachbearbeitungen speziell für Kinder, welche aus Gründen vermeintlicher Kindgerechtigkeit oder der political correctness teilweise arg geglättet, entstellend gekürzt und oft genug weder literarisch noch volkskundlich von besonderem Wert sind.

Die beiden erste Bände enthalten die von den Brüdern Grimm bis zur siebenten Auflage 1857 gesammelten und in den Kinder- und Hausmärchen veröffentlichten Märchen. Den Auftakt macht als Märchen Nr. 1 „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich” (schon der Titel besagt, daß es hier nicht nur um die Erlösung eines verwandelten Prinzen geht), ihm folgen 199 bekannte und auch weniger bekannte Märchen, die wenigstens in groben Zügen einem breiten Publikum bekannt sein dürften. Umso schöner, sie alle einmal in der Gesamtschau versammelt zu haben.

Der dritte Band enthält die Anmerkungen zu den Märchen mit Angaben zur Herkunft und zahlreichen Varianten des jeweiligen Stoffes, außerdem die im Laufe der ersten Auflagen als offensichtlich fremd oder künstlich ausgeschiedenen Stücke. Wertvoll sind auch die ausführlichen Literaturhinweise.

Mit dieser Jubiläumsausgabe war dem Verlag Philipp Reclam jun. ganz sicher ein besonderer Wurf gelungen.

 
 

 
 

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