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 Literaturhinweise - Aberglauben
 
 

Christian Wehr: Lexikon des Aberglaubens.

Christian Wehr: Lexikon des Aberglaubens.
Wehr, Christian: Lexikon des Aberglaubens.
 
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Wehr, Christian: Lexikon des Aberglaubens. Unter Mitarbeit von Helmut Maurò, Rainer Schütz und Jon-Michael Winkler. Originalausgabe. Wilhelm Heyne Verlag, München, 1992. ISBN 3453052285

Dieser schmale Band aus der Reihe „Heyne Sachbuch” (Nr. 19/190) entführt den Leser von A bis Z in die Welt des mitteleuropäischen, vornehmlich des deutschen, Aberglaubens.

Der Leser erfährt, daß das Verspeisen roher Kastanien Läuse anziehen soll, daß Frauen bei Ebbe weibliche, bei Flut männliche Kinder empfangen, daß der Blick von Scheintoten Felder unbrauchbar mache und vieles andere mehr, was oftmals reichlich abstrus erscheint, zum Gutteil aber auch seinen tieferen Sinn hat und dem seine innere Logik innewohnt.

Es ist ein ideales Buch zum Schmökern, mal bringt das Dargebrachte zum Lachen, häufig zum Nachdenken und gelegentlich jagt es auch einen leisen Schauer über den Rücken, etwa wenn es heißt, eine Leibbinde aus der gegerbten Haut eines Leichnams erleichtere die Geburt.

Der knappe Umfang der Stichwörter, es sind einige hundert, läßt ein tieferes Eindringen in den Stoff natürlich nicht zu, aber dazu ist dieses Lexikon wohl auch nicht gedacht. Wer weiter in die Materie einsteigen will, der findet dafür eine Auswahl an Literatur zum Aberglauben, wo es dann „ins Eingemachte” geht.

 

 
 

 
 

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