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| Literaturhinweise - Griechen und Römer | |
Die Metamorphosen des Ovid, im Original lautet der Titel Metamorphoseon Libri, ist wohl eines der berühmtesten Werke gelehrter antiker Unterhaltungsliteratur.
Ovid, er lebte von 43 v. bis 17/18 n., schuf mit diesem Meisterwerk ein schier endloses Band durch die zahllosen Geschichten aus der griechische-römischen Mythologie, vom Anfang der Dinge an, welche immer damit enden, daß einer der Protagonisten verwandelt wird, sei es die Daphne in einen Lorbeerbaum, die etruskischen Seeräuber in Delphine oder die Arachne in eine Spinne.
Diese endlose Geschichte wurde in der Übersetzung Gerhard Finks, der besseren Lesbarkeit und Übersicht halber, durch Zwischenüberschriften in überschaubare Abschnitte geteilt. Auch in einigen anderen Dingen wich Gerhard Fink vom Original ab, etwa bei der Wiedergabe mancher von Ovid nur umschriebenen bzw. absichtsvoll verklausulierten Orts- und Personennamen, was ebenfalls das Verständnis des Textes verbessert. Der auffallendste Unterschied ist jedoch, neben der anderen Sprache natürlich, daß das Original in Hexametern, die Übersetzung in Prosa vorliegt. Auch das wird von dem, welcher mehr am Inhalt denn an der Form orientiert ist, eher wohlwollend als getadelt werden.
Alles dieses wird in der lesenswerten Einleitung des Übersetzers wohlbegründet, worin auch auf den vorzüglichen Index hingewiesen wird.
Ein Literaturverzeichnis rundet diesen Band ab, dessen einziger echter Mangel eigentlich nur der Umstand ist, daß es sich bei ihm nicht um den vollständigen Text der Metamorphosen handelt, sondern um eine Auswahlausgabe.