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 Literaturhinweise - Griechisch-Römische Antike
 
 

Hesiod: Theogonie.
Hesiod: Theogonie. Reclam. ISBN 3150097630
 
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Hesiod: Theogonie

Hesiod: Theogonie. Griechisch / Deutsch. Übersetzt und herausgegeben von Otto Schönberger. Philipp Reclam jun., Stuttgart, 2002. ISBN: 3150097630

Hinweis: Die Zahlenangaben bei den Zitaten im „Schwarzen Netz” beziehen sich immer auf die Versnummer, nicht auf die Seitenzahl, sofern nichts anderes angegeben ist. Steht ein „A.” (für „Anhang”) vor der Zahl, so handelt es sich um ein Zitat des Anhangs der vorliegenden Ausgabem mit der entspr. Seitenzahl.

Hesiod ist neben Homer der zweite der beiden alten großen griechischen Dichter. Der um 700 v. Z. Geborene lebte in Böotien und entstammte einem Bauerngeschlecht aus Askra. Er gilt als erster Dichter, welcher seinem Werk je den Namen des Autors hinzufügte. Auch über seine Berufung zum Dichter gibt Hesiod Auskunft: die Musen selbst seien es gewesen, die ihn, der am Helikon seine Schafe hütete, zum rühmenden Verkünder des Künftigen und des Vergangenem erwählt hätten.

Seine „Theogonie” handelt vom Anfang aller Dinge, der Entstehung der Welt und der Götter sowie die Abfolge derer Geschlechter bis hin zu den olympischen Gottheiten um den Zeus und dessen Nachkommen.

In etlichen Details unterscheidet sich die Götterwelt der „Theogonie” von derjenigen des etwas älteren Homer, wie sie in Ilias und Odyssee überliefert ist — wem von beiden der Vorzug zu geben und wer tatsächlich der ältere von beiden sei, das war schon bei den alten Griechen umstritten.

Von Hesiod ist neben der „Theogonie” noch das Buch „Werke und Tage” überliefert.

Die vorliegende Ausgabe zeichnet sich durch eine sehr gut lesbare Übersetzung sowie den umfangreichen Anhang mit Anmerkungen, Literaturverzeichnis und gehaltreichem Nachwort aus.