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| Römische Mythologie | |
(von griech. kakós schlecht) Ein bösartiger, scheußlicher und feuerschnaubender Riese, Sohn des Vulcanus und Bruder der Caca. Cacus hauste in einer Höhle am Aventinus, wo er Reisenden auflauerte und sie tötete.
Den Eingang seiner Höhle zierten die aufgesteckten Köpfe seiner Opfer, Knochen lagen verstreut herum.
Als Cacus dem vorbeiziehenden Hercules einen Teil seiner Rinder gestohlen hatte, die der als achte Arbeit dem Riesen Geryon geraubt hatte, machte Hercules seinem Treiben ein Ende, indem er ihn erschlug.
Denn als Hercules die Rinder des Geryon durch Italien trieb, machte er in Latium in der Nähe von Cacus Höhle Rast, was dieser Riese nutzte, zwei (oder vier) Rinder zu entwenden. Damit Hercules ihn als Dieb nicht überführe, zog er das Rindvieh am Schwanz rückwärts in seine Höhle.
Hercules kam ihm dennoch auf die Schliche, als er das Vieh aus der Höhle muhen hörte. Weil Cacus sie nicht herausrücken wollte, kam es zur finalen Schlägerei.