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| Römische Mythologie | |
Ein altrömische Sagengestalt, die als selbstsüchtiger Verräter bekannt war.
Im fünften Jahrhundert vor der Zeitenwende wandte der aus patrizischen Geschlecht stammende Cariolanus sich gegen den Vorschlag des Senats, der wegen Roms ständiger Kriege in Not geratenen Bevölkerung kostenlos Brot auszugeben. Er wollte dem nur dann zustimmen, wenn dem Adel besondere Priviliegien eingeräumt würden.
Verständlicherweise waren nicht alle von diesem Vorstoß begeistert und man verwies ihn der Stadt. Coriolanus schlug sich daraufhin auf die Seite der mit Rom verfeindeten Volsker und rückte als Heerführer gegen seine Heimat vor. Zum Glück für die Römer begab sich seine Mutter zu dem Ungetreuen und forderte von ihm, sie als Kriegsgefangene zu behandeln, nicht als seine Mutter.
Erschüttert begab sich Cariolanus ins Exil.