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| Römische Mythologie | |
Eine bei den Sabinern wie den Römern verehrte Göttin der Wälder, die besonders die aus der Sklaverei Freigelassenen verehrten. Dargestellt wird sie mit Efeu, Trauben und Blumen.
In ihrem Tempel erhielten die Sklaven von ihrem Herrn einen Hut als Zeichen ihrer gewonnenen Freiheit. Der Sage nach waren einige Knechte dem strengen Lykurgus über die See entflohen und trieben auf dem Meer. Auf Rettung hoffend gelobten sie, an der Stelle einen Tempel zu errichten, wo sie das Land erreichen sollten. Angelandet in Pometinien setzten sie ihr Versprechen in die Tat um.
In ihrem Tempel zu Feronia stand ihr prächtiger Tempel, wo man ihr jährlich reiche Gaben opferte. Ihre Flamen waren Priesterinnen. Hier sollten ihre Gläubigen ohne Verletzungen barfuß über glühende Kohlen geschritten sein.
Feronia war die Mutter des Herilus, dem sie gleich drei Seelen gab. Als Evander dem nach dem Leben trachtete, mußte er den Herilus darum gleich dreimal töten.