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| Römische Mythologie | |
Sie war bei den Römern die personifizierte Raserei.
Jenachdem ober Frieden oder Krieg herrschte wurde sie verschieden dargestellt. Im Frieden war sie in Ketten gelegt, auf einem Haufen Waffen sitzend, doch zeigte sich ihre innere Aufruhr an ihrem Munde, aus dem Blut schäumte.
In Kriegszeiten war die Furor von den Ketten befreit. Ihr blutüberströmtes, helmgekröntes Haupt war voller Wunden, in ihrem vom Kampf angegriffenem Schild steckten zahlreiche Pfeile, in der Hand hielt sie eine Fackel und war im Begriff, alles in Brand zu setzen. (nach HEDERICH, Sp. 1132)
Der Furor Teutonicus wurde zum Begriff für den ungezügelten Kampfesmut der Teutonen, die zusammen mit den Kimbern Rom in Schrecken versetzten.