Das Schwarze Netz - zum Anfangzurück
   Römer
 

Damnatio Memoriae

Eine im Rom der Kaiserzeit geübte Verschärfung der Todesstrafe.

Bei dieser „Austilgung des Andenkens” blieb es nicht bei der „bloßen” Hinrichtung eines Staatsverbrechers (Hochverräters), überdies wurde sein Name aus allen Inschriften und Dokumenten getilgt, seine Standbilder beseitigt. Für einen Römer, der dem Ahnenkult verhaftet war, bedeutete der Gedanke an diese Strafe ein kaum erträgliches Übel.