| Römische Geschichte | ||
Ein mit Lederbändern gebundenes Rutenbündel, das die römischen Lictoren führten. Die Lictoren, die höherstehenden Beamten den Weg freimachten, hatten das Recht, mit Ruten zu schlagen, worauf das Amtszeichen anspielt.
Im kriegerischen Bereich, im Feldlager, steckte im Rutenbündel ein Beil, da die Feldherren als Rechteinhaber auch zur Todesstrafe verurteilen durften. Die zivilen Lictoren hatten diese Macht nicht, darum fehlt hier das Beil.
Die italienischen Faschisten des zwanzigsten Jahrhunderts (Mussolini) wählten das Rutenbündel als ihr heraldisches Symbol und sind auch danach benannt.