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 Römische Mythologie
 
 

Juno

Zeichen der Juno
Das Zeichen der Juno
 

Iuno. Ursprünglich war Juno die Bezeichnung der weiblichen Entsprechung zum römischen Genius. Sie schützte als Schutzgöttin der Frauen das weibliche Geschlechtsleben und die Geburt.

Juno ist die Tochter des Saturnus und der Ops sowie Schwester und Gattin des Iupiter, mit dem sie neben der Minerva eine Göttertrias bildet.

Juno führt mehrere Beinamen, beispielsweise Juno Februa (siehe Lichtmeß), Juno Sospita (Retterin), Juno Lucina (Lichtbringerin) und Juno Moneta (Mahnerin).
Ein weiterer Beiname der Juno ist Domiduca. Unter diesem Namen verehrten sie die römischen Bräute, damit die Göttin ihnen Glück im Haus ihres Bräutigams gewähre (vgl. den Gott Domiducus).

Ihr heilig sind Pfau und Lilie. In ihrem Tempel auf dem Forum Romanum nahe dem Kapitol wurde der römische Staatsschatz aufbewahrt, in der Nähe befand sich die Münzstätte.

Der Juno zu Ehren wurden am 1. März die Matronalia gefeiert.

Parthenogenetisch, nur mit ihrer Lilie, zeugte Juno den Kriegsgott Mars. Wie viele weibliche Fruchtbarkeitsgöttinnen hat sie den Aspekt des Krieges inne. Sie gibt und nimmt Leben.

Später wurde Juno der griechischen Hera gleichgesetzt. Im Artikel zu der findet sich weiteres zu dieser Göttin (siehe da).

Nach der Juno ist der sechste Monat des Jahres Juni benannt.

 

Beinamen der Juno

Domiduca

Lucina

siehe Lucina

Moneta

siehe Moneta

Sospita