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| Römische Mythologie | |
Altrömische Ahnen- und Feldgeister. Sie galten als Kinder der Acca Larentina bzw. der Lara und des Merkur und wurden als Hausgeister angesehen, weshalb man sie auch Lares familiares nannte und die ach altrömischer Ansicht Familien und Herd behüten.
Dargestellt wurden die Lares als Jünglinge, die das Fell eines Hundes trugen. Dieses häufig in Zusammenhang mit dem Tod stehende Tier war auch ihr regelmäßiger Begleiter.
Außer in Haushalten, für die auch die Penaten zuständig sind, lebten die Laren auch an Wegen (als L. viales), der Feldflut (L. compitales) und ganzen Ortschaften (L. publici). Als Ahnengeister guter Menschen standen sie den Lemures, den Geistern böser Menschen gegenüber.
Jede Familie hatte ihre Laren, die sie über die Generationen hinweg begleiteten, gewissermaßen vererbt wurden. Darin ähneln sie den Manen.
Im Haus verehrte man die Lares besonders am Herd, auch in speziellen, Lararia oder Sacraria (sacer heilig) genannten Gefäßen und opferte ihnen täglich Wein oder Weihrauch sowie Gaben von allerlei Speisen.
Den im Felde lebenden Laren feierte man am 1. Mai die Laralia, am 22. Dezember die Compitalia.
In der IV., VIII. und IX. Region Roms hatten sie ihre besonderen Tempel (HEDERICH, Sp. 1440).
Die Lares competales waren auch Beschützer der Händler. Auf der ägäischen Insel Delos sind Opferstätten dieser kleinen Gottheiten erhalten.