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| Römische Mythologie | |
(lat. Mond) Eine vermännlichte Form der Mondgöttin Luna.
Es hielten es aber einige Nationen, und zuförderst die Carrener, für unanständig, den Mond als eine Frau anzubeten, und machten einen Mann aus ihm, weil sie glaubeten, daß, wer ihn als eine Frau verehrete, auch seiner Frau unterthan sein müßte, da er im Gegentheile, wenn er ihn für einen Mann hielt, auch über seine Frau die Oberhand behalten möge. (SPARTIAN. in Caracalla c. 7. @ ad eum CASAUB. l. c., zit. n. HEDERICH, Sp. 1481)
Der in der nordischen Edda männlich gedachte Mond (Mani) war auch bei den Griechen (Selene) weiblich.