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| Römische Mythologie | |
(lat. di manes Manen-Götter, Manen) Diese waren bei den Römern den Lebenden meist gut gesinnte Totengeister und galten als Seelen der Verstorbenen. Ihnen waren die Begräbnisplätze geweiht.
Die Manes galten als die Geister, die den Lebenden ab der Empfängnis als Schutzgeist begleiten und nach dem Tode zu Laren wurden, sofern der Verstorbene ein redliches Leben geführt hatte oder sich in Lemuren wandelten, wenn der ein Wüterich war. Als ihre Mutter (oder Großmutter) galt die Mania.
Zu Ehren der Manes wurden die Parentalia (mundus patet) gefeiert. In der Kaiserzeit wurden die Manen zu Göttern erhobenen und auf Grabsteinen wurden ihnen die Buchstaben D[is] M[anibus] S[acribus] eingemeißelt.
Die römischen Totenfeste sind dem neuzeitlichem Europa mit dem katholischen Allerseelentag (2. November) erhalten geblieben.