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| Römische Mythologie | |
In der römischen Mythologie Gott der Vegetation und des Frühlings, später auch des Krieges.
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Zusammen mit Jupiter und Quirinus bildete er eine Götterdreiheit.
Er gilt als Sohn der Juno, die ihn mittels einer wunderbaren Blume empfing. Es heißt, Juno sei an einer Orchidee vorbeigegangen. Die Blume verblühte und Juno war mit dem Mars schwanger.
Mit der Rhea Silva ist Mars Vater von Romulus und Remus und somit Ahnherr der Römer.
Die Priesterschaft des Mars waren die Salier, er hatte auch einen eigenen Flamen (Priester), den Flamen Martialis.
Im nach ihm benannten Monat März und im Oktober fanden dem Mars zu Ehren in Rom Prozessionen auf dem ihm geweihten Marsfeld statt. Spiele zu seinen Ehren gab es am 12. Mai und am 1. August. Geopfert wurden ihm am 15. Oktober Pferde, bei den Souvetaurilia auch Rinder. (nach HEDERICH, Sp. 1527f.)
Dem zweiten König von Rom, Numa Pompilius (715-672) soll Mars einmal persönlich erschienen sein.
Caesar erkannte im keltischen Esus den Mars wieder (Bell. Gall., VI. 17,1). Gleichgesetzt ist er dem griechischen Ares. Der Name Mars leitet sich möglicherweise von diesem Ares ab, dem Kriegsgott der Griechen, der bei denen kaum kultisch verehrt wurde, ganz im Gegensatz zum lebhaften Kult des Mars in Rom.
Der rote Planet Mars ist nach diesem Gott benannt.
Beim Fest des Mars (wie auch des Quirinus) zog die Tanzpriesterschaft der Salier (lat. salii, Springer, Tänzer) in alter Kriegsbekleidung singend und tanzend durch Rom.
Weil der Dienstag dem Gott Mars geweiht war und dieser auch Gott des Fluches war, wurden am dienstags Fluchtafeln geritzt und ihren Adressaten zugestellt.