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| Römische Mythologie | |
(dt. Merkur, von lat. mercari Handeltreiben) Der Merkur ist in der römischen Mythologie der Gott des Handels, Götterbote und Seelengeleiter. Er entspricht dem griechischen Hermes und geleitet wie dieser die Verstorbenen ins Totenreich.
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Der Stiftungstag seines 495 v.Chr. in Rom erbauten Tempels, der 15. Mai wurde als Tag der Kaufleute gefeiert.
Ähnlich ist der nordische Hermodhr.
Nach Merkur ist der vierte Wochentag [Mittwoch] Mercoledi (ital.) bzw. Mercredi (franz.) benannt. Er steht als Bote in der Mitte der Wochentage.
In der Alchemie ist das wandelbare Quecksilber als Mercurius bekannt.
Der sonnennächste der Planeten unseres Sonnensystems heißt ebenfalls nach ihm.
Caesar setzte ihn dem keltischen Gott Teutates gleich (Bell. Gall., VI. 17,1).